Coaching bei Burnout

Am Anfang steht für jeden Betroffenen eine Frage im Mittelpunkt, welche mit dem Hausarzt erörtert werden sollte:

Gehe ich in die Klinik, zum einem ambulanten Therapeuten oder zum psychologischen Berater/Personal Coach?
Alle Formen der Therapie haben ihre Vor- und Nachteile.

coaching-bei-burnoutEin stationärer Aufenthalt in der Klinik bietet den Vorteil einer Auszeit, um sich ganz auf sich zu konzentrieren und ist in manchen Fällen auch sinnvoll. Die Herausforderung liegt beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Alle im stationären Aufenthalt erworbenen Einsichten und Fähigkeiten sollen dann selbständig angewendet werden. Es besteht hier die Gefahr wieder in alte Muster zurückzufallen und einen Rückfall zu erleiden. Je länger ein Aufenthalt in der Klinik dauert, desto mehr sinkt das Selbstvertrauen. Und die Frage kommt immer auf: Kann ich das wirklich alles schaffen, wenn ich nach Hause komme. Zudem muss man mit langen Wartezeiten rechnen.

Eine ambulante Form der Therapie hat den Vorteil, dass alle neu erworbenen Fähigkeiten direkt im Alltag angewendet werden können. Diese Erfahrungen können bei regelmäßigen Sitzungen mit dem psychologischen Berater oder Therapeuten erörtert werden und bei Bedarf wird die Vorgehensweise angepasst.

Therapeuten haben den Vorteil, dass die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. Leider sind längere Wartezeiten von bis zu 6-12 Monaten je nach Region keine Seltenheit.

Psychologische Berater/Personal Coaches haben den Vorteil, dass die Betroffenen schnell Hilfe bekommen. Der Nachteil liegt darin, dass die Kosten nur selten von der Krankenkasse übernommen werden.

Wichtig ist bei psychologischen Beratern/Personal Coaches sich über die Qualifikationen zu informieren. Es sollte ein geprüfter Berater oder Coach sein mit einer Fachfortbildung zum Burnout Berater. Die Berufsbezeichnung psychologischer Berater oder Personal Coach ist nicht geschützt und kann von jeder Person genutzt werden.